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Warnlagebericht Deutschland

Am Mittwoch trüb und von Westen her nass
Bodendruck- und Frontenkarte für Mittwoch, 11. Februar 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)
Bodendruck- und Frontenkarte für Mittwoch, 11. Februar 2026, 13:00 MEZ (Quelle: UBIMET)

Aktuelle Wetterlage

Atlantische Tiefausläufer greifen mit zunehmend feuchten und milden Luftmassen auf Deutschland über. Im äußersten Nordosten halten sich noch die Reste der Kaltluft. Auch am Donnerstag bleibt es bei einer frischen, westlichen Höhenströmung nass und windig. In Richtung Freitag gelangen Rückseitig eines Tiefdruckkerns mit der auf Nordwest drehenden Strömung allerdings wieder kältere Luftmassen nach Deutschland.

Überblick Warnungen

WIND
Die Informationen im Schwarzwald und im Alpenvorland gelten bis Donnerstagabend.

STARKREGEN
Die Warnungen im Schwarzwald gelten bis Mittwochnachmittag.

SCHNEE
Die Informationen in Schleswig-Holstein gelten ab Mittwochabend.

Warnausblick.

Am Mittwoch ist lokal in Ober- und Niederbayern, entlang des Erzgebirges und im äußersten Nordosten Glättegefahr durch gefrierenden Regen möglich. Zudem regnet es im Weststau des Schwarzwaldes zeitweise kräftig. Im Süden frischt lebhafter bis kräftiger und in Böen stürmischer Südwestwind auf. In den Hochlagen des Schwarzwaldes sind Sturmböen zu erwarten.

Der Donnerstag gestaltet sich verbreitet unbeständig. Im Schwarzwald regnet es nach wie vor zeitweise kräftig. In Schleswig-Holstein schneit es tagsüber anhaltend leicht, besonders im Landesteil Schleswig sind 5 bis 10 cm Neuschnee zu erwarten. Im Süden weht erneut lebhafter bis kräftiger und in Böen stürmischer Südwestwind.

Am Freitag sinkt die Schneefallgrenze in der Mitte und im Norden wieder allmählich bis in tiefe Lagen. Hier kommen ein paar Zentimeter Neuschnee zusammen. Im Süden sind anfangs noch stürmische Böen aus Südwest möglich, an den Küsten frischt kräftiger bis stürmischer Nordostwind auf.

Der Samstag hat vor allem im Süden und in den südlichen Mittelgebirgen mäßigen Schneefall zu bieten. Nach derzeitigem Stand sind hier überregional 5 bis 10 cm möglich. Dazu weht generell eisiger und böiger Nordwind.

Autor

Martin Templin
Mittwoch, 11. Februar 2026, 09:30 Uhr